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BSV Ennepe-Ruhr

Interessensvertretung der Schülerinnen und Schüler im EN-Kreis

BSV Ennepe-Ruhr unterstützt Delegiertenkonferenz der BSV Hagen

Am 14. März haben wir als BSV Ennepe-Ruhr die BSV Hagen bei ihrer 2.  Bezirksdelegiertenkonferenz im Rathaus der Stadt Hagen unterstützt. Zwei unserer Vorstandsmitglieder übernahmen das Tagespräsidium und leiteten durch die Tagesordnung. Mehr als 70 SchülerInnen nahmen an der BDK teil.

Zu Beginn wurde das von der BSV Hagen erarbeitete Arbeitsprogramm vorgestellt und nach einigen Änderungen einstimmig angenommen. Daraufhin wurde der Rechenschaftsbericht durch den Vorstand präsentiert.  Anschließend folgte eine zweistündige Workshop-Phase, in der die Workshops „SV-Basics“, „Kampagnenworkshop“, „How to organize – Projektmanagement“, „Nachhaltige Schule – nachhaltiges Hagen“, „Antirassismus“ und „Die Rolle der Frau in der Gesellschaft“ angeboten wurden, welche zum Teil von der BSV Ennepe-Ruhr geleitet wurden. Der letzte Punkt der Tagesordnung beinhaltete die Wahlen von zwei neuen Bezirksvorstandsmitgliedern, bei der Paula Thurn und Furkan Gül in den Vorstand gewählt wurden.

Die Konferenz endete erfolgreich um 14:30.

 

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Forschungsprojekt zu Geschlechterrollen

Die BSV Ennepe-Ruhr ruft dazu auf, die folgende Anfrage aus der Uni Duisburg zu unterstützen! Solltet ihr Abiturienten sein und das Motto „Geschlechtertausch“ in eurer Mottowoche erleben, meldet euch doch und macht mit bei einem interessanten Forschungsprojekt:

***Teilnehmende für Forschungsprojekt gesucht***

Liebe Abiturientinnen und Abiturienten!

Für ein universitäres Forschungsprojekt zum Thema „Mottowochen“ suche ich Teilnehmende für eine Gruppendiskussion.

Wenn ihr in diesem Jahr den Mottotag „Geschlechtertausch“ habt und zwischen drei und fünf Personen seid, die bei einer Diskussion (ca. 1 Std.) mitmachen würden, dann freue ich mich, wenn ihr euch meldet!

Kontakt und Rückfragen:

Judith Conrads M. A.
Universität Duisburg-Essen
judith.conrads@uni-due.de

Informationen zum „Girls- und Boysday“

Am 27.04.2017 findet der bundesweite Mädchen- und Jungen-Zukunftstag statt, auch Girls- und Boysday genannt. An diesem Tag haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit einen Beruf zu erleben, der hauptsächlich vom jeweils anderen Geschlecht ausgeübt wird. So probieren sich Mädchen beispielsweise in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen aus, also zum Beispiel als Chemielaborantin. Jungen besuchen oft soziale und Dienstleistungsberufe, beispielsweise in der Krankenpflege. In beinahe allen Bundesländern empfehlen die Kultusministerien den Schülerinnen und Schülern ab der fünften Klasse die Teilnahme an den Zukunftstagen, weil diese einen großen Einfluss auf die Berufswahl der Kinder und Jugendlichen haben können und den Teilnehmenden häufig helfen, ihre Stärken und Interessen kennenzulernen.

Wir, der Vorstand der BezirksschülerInnenvertretung des EN-Kreises, halten die Aktion „Girls- und Boysday“ für sinnvoll, da diese den Schülerinnen und Schülern näherbringt, dass die Berufsauswahl nicht unter Betrachtung des Geschlechts erfolgt, sondern allein von den Interessen und Fähigkeiten abhängt.

Über die offiziellen Internetseiten können sich Schülerinnen und Schüler für die Zukunftstage bewerben.  Dort werden ihnen Angebote in ihrer Nähe angezeigt. Es ist auch möglich, nach dem eigenen Wunschberuf zu suchen. Auf der Website werden die Formulare zur Beurlaubung und Elterninformation angeboten. Also: einfach herunterladen, ausdrucken und ausfüllen!           

Gelungenes Straßentheater für eine bessere Bildungsfinanzierung

Schüler machen Theater
BezirksschülerInnenvertretung fordert “Kostenlose Bildung für alle”

ENNEPE-RUHR. Um auf die Unterfinanzierung des Bildungssystems aufmerksam zu machen veranstaltete die BezirksschülerInnenvertretung Ennepe-Ruhr (BSV Ennepe-Ruhr) am Mittwoch, den 25. Januar von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr ein Straßentheater am Wittener Rathausplatz. Die Schülervertreter wollten mit ihrer Aktion um Unterstützung für ihr Anliegen werben: Landesweit fordern Lernende an Schulen in diesem Schuljahr unter dem Motto “Wir sind mehr wert! – Kostenlose Bildung für alle” einen weitreichenden Ausbau der Schulfinanzierung in NRW.

Der Vorstand der Schülerorganisation steht hinter den Forderungen, die durch die Kampagne verfolgt werden. “In einem kaputten Schulgebäude und ohne mittags etwas essen zu können, kann man nicht vernünftig lernen” äußert sich die Bezirksschülersprecherin Laura Simmler (17) zu den Vorhaben der Schülervertretung.

Die Interessensvertreter wählten nach einigen Überlegungszeit die alternative Aktionsform: das Straßentheater. “Eine Schulklasse ohne Stühle und mit uralten Büchern, die von einer ungelernten Fachkraft durch den Unterricht geleitet wird erregt mehr Aufmerksamkeit, als ein paar auf dem Rathausplatz stehende Schüler”, erklärt Bezirksschülersprecher Luca Samlidis (17) die Absicht der Organisation. Daneben sei aber auch die Sammlung von Unterschriften für das Anliegen ein Ziel gewesen, wie Samlidis weiter ausführt: “die Landesschüler*innenvertretung NRW hat sich gemeinsam mit den BezirksschülerInnenvertretungen das Ziel gesetzt, 46.000 Unterschriften für die Kampagne zu sammeln. Wenn wir das schaffen, muss der Landtag sich mit dem Thema beschäftigen und wenn wir aus der Bevölkerung Unterstützung bekommen, ist das machbar”.

Die Schüler wollen mit ihrer Initiative Einfluss auf die Landtagswahl am 14. Mai nehmen. Sie vertreten die Auffassung, dass der Wahlkampf sich Großteils auch um die Bildung in NRW drehen soll.

“Lasst uns gemeinsam gegen die chronische Unterfinanzierung des Bildungssystems vorgehen” hieß es am Mittwoch aus Organisationskreisen. Die Landtagswahl würde entscheiden, wie es mit der Schulbildung der Kinder und Jugendlichen weitergeht. Der Tenor ist klar: So nicht.

HIER DIE PETITION UNTERZEICHNEN!

 

Jahresplanung Teil zwei – Klausurtagung am 28.01.17

Die BSV Ennepe-Ruhr organisierte sich am 28. Januar erneut und bereitete sich in einer ganztägigen Klausurtagung des Vorstandes auf das kommende Schulhalbjahr vor. Viele Bezirksvorstandsmitglieder waren anwesend, unter anderem auch drei neu gewählte Mitglieder, die den Vorstand erst seit der letzten Bezirksdelegiertenkonferenz in Hattingen unterstützen.

Auf dem Programm standen unter anderem die Kooperation mit der BezirksschülerInnenvertretung Hagen, die sich erst vor einigen Monaten neu gründete. Hier stand eine gemeinsame Projektidee im Raum.

Auch die Kampagne „Wir sind mehr wert! – Kostenlose Bildung für alle“ stand auf der Tagesordnung. Hier wurde kurz darüber gesprochen, was noch zu tun sei. Besonders im Fokus standen Aktionsideen.

Die kommende Landesdelegiertenkonferenz (LDK) als größte SchülerInnenkonferenz von NRW war ebenfalls Diskussionsthema. Neben organisatorischen Fragen wurde final beschlossen, dass die BSV Ennepe-Ruhr sich auf der LDK darum bemüht, Unterstützer für einen Antrag zu finden. Dieser fordert, dass die Landesschüler*innenvertretung sich darum bemühen soll, dass Schülerinnen und Schüler in Fachkonferenzen Stimmrecht erhalten.

Die Klausurtagung endete mit einer gemeinsamen Jahresplanung. Der Vorstand verließ das Treffen motiviert: Wir freuen uns auf das nächste halbe Jahr!

Ereignisreiche Bezirksdelegiertenkonferenz in Hattingen

Am 07. Dezember 2016 fand die lang geplante 3. Bezirksdelegiertenkonferenz der BSV Ennepe-Ruhr statt. Die Veranstaltung war gut besucht, etwa 30 Schülerinnen und Schüler vieler Schulformen und Schulen im Ennepe-Ruhr-Kreis waren vertreten.

Die Tagesordnung sah vor, dass ein Rechenschaftsbericht des Bezirksvorstandes geleistet wird. Das bedeutet, dass der Vorstand den Delegierten erklärt, was er bisher erarbeitet und erreicht hat. Der Vorstand hatte einige Ergebnisse aufzuweisen, die Delegierten waren zufrieden.

Außerdem wurden vier neue Bezirksvorstandsmitglieder nachgewählt (Kontakt folgt bald) und der zweite Finanzreferent sowie neue Landesdelegierte Till Neumann wurde von der BDK gewählt.

Die Workshopphase über etwa zwei Stunden enthielt vom Vorstand organisierte Angebote wie SV-Basics (Wie mache ich SV-Arbeit), Kampagne (Wie unterstütze ich die Kampagne der LSV NRW gegen Bildungsunterfinanzierung) und Projektmanagement (Wie organisiere ich effizient eine Veranstaltung und was muss beim Umgang im Team beachtet werden?).

Zum Abschluss des Tages beschloss die Konferenz, dass die bisherige Geschäftsordnung, die zum Beispiel Abläufe auf der BDK regelt, aus der Satzung, die den Sinn, die Arbeitsphase und die Grundsätze der BSV enthält, ausgegliedert wird. Inhaltliche Änderungen wurden an der Satzung an einigen Stellen ebenfalls vorgenommen.

Die ganztägige Konferenz endete mit einem gemeinsamen Aufräumen. Der Vorstand bedankte sich bei allen Anwesenden, der Schulleitung des Gymnasiums Waldstraße für den Veranstaltungsort und bei allen unterstützenden Schülerinnen und Schülern im Kreis.

BezirksschülerInnensprecherInnen unterstützen SV-Tag in Witten

Kurz nach der 119. Landesdelegiertenkonferenz geht es für den Vorstand der BSV weiter. Der SV-Tag für die SchülerInnenvertreterInnen des Albert-Martmöller-Gymnasiums (AMG) in Witten wurde von Laura Simmler und Luca Samlidis in ihrer Funktion als BezirksschülerInnensprecherInnen maßgeblich mit gestaltet.

Nach einem Informationsaustausch zum aktuellen Stand, gab es einige Infoblöcke und Arbeitsphasen, die die SV des AMG in ihrer Arbeit weiterbringen sollten.

Neben einigen Informationen zu einer guten Öffentlichkeitsarbeit, wurde viel über mögliche Projekte gesprochen. Die Projektgröße variierte dabei. Von kleineren Projekten bis zu Großprojekten wie der „Schule als Staat“-Projektwoche wurde über einiges diskutiert. Vorangegangen war diesem Inhalt ein Informationsblock zu einer empfehlenswerten SV-Struktur, die zum Beispiel die Bildung von konkreten Arbeitsgruppen beinhaltet.

Nach vielen Informationen zur SV-Arbeit gingen die engagierten Schülerinnen und Schüler bereits in erste Arbeitsphasen. Eine Aufgabenliste und Aufgabenverteilungen wurden besprochen.

Alles in allem hoffen wir, der AMG-SV bei ihrer Arbeit geholfen zu haben und freuen uns über die gute Zusammenarbeit!

BezirksschülerInnenvertretung auf der 119. Landesdelegiertenkonferenz

Die Landesdelegiertenkonferenz in der Landeshauptstadt Düsseldorf ist vorbei – Eine sehr produktives, spannendes und ereignisreiches Wochenende, bei welchem sich SchülerInnenvertreterInnen aus ganz NRW zur gemeinsamen Beratung treffen, ist damit zu Ende gegangen. Unser Bericht soll euch einen Überblick über die Geschehnisse am Wochenende vom 04. bis zum 06. November geben:

Die 119. LDK stand ganz im Zeichen zweier für die LandesschülerInnenvertretung NRW bedeutender Themen: Zum einen wurde viel über die Kampagne zur Bildungsunterfinanzierung gesprochen und diskutiert. Hierzu gab es Workshopphasen, in denen die Teilnehmenden inhaltlich dazu arbeiteten. Ziel einiger Workshops war auch die Konkretisierung der Forderungen – So wurden zum Beispiel zum Thema „Schulsozialarbeit“ einige Sätze ins Grundsatzprogramm der LSV mit aufgenommen. Ein Workshop zum Thema „Wie gestalte ich am besten einen Kampagnenworkshop“ (KampagnenmultiplikatorInnen-Workshop) wurde von Luca Samlidis und Laura Simmler durchgeführt, die als BezirksschülerInnensprecherInnen gemeinsam die BSV Ennepe-Ruhr koordinieren.

Besonders wichtig für den weiteren Umgang mit der Kampagne war die Gründung eines BSVen-übergreifenden Arbeitskreises. Dieser entsteht, indem die anwesenden Delegierten auf der Konferenz entscheiden, einen solchen einzurichten. Ziel dieses Arbeitskreises wird es sein, die Kampagne weiter in die Öffentlichkeit zu treiben, gemeinsame Aktionen durchzuführen und die BSVen weiterführend zu vernetzen. Mit überwältigender Mehrheit wurde der Antrag zur Gründung des Arbeitskreises („AK“), der maßgeblich von der BSV Ennepe-Ruhr ausging, angenommen. Die Koordination des Kreises übernimmt außerdem ein Mitglied der BSV Ennepe-Ruhr: Laura Simmler ist bis zum Kampagnenabschluss nun für die Zusammenarbeit im Rahmen des Arbeitskreises zuständig. Als kooptiertes Mitglied im Landesvorstand der LSV ist sie nun die erste Ansprechpartnerin, wenn es um solche Belange geht.

Außerdem wurde am Wochenende viel über Gleichberechtigung und Genderpolitik gesprochen. Dieses Thema ist seit einigen Jahren fester Bestandteil der Arbeit vieler BSVen und auch der LSV. Konkret ging es darum, das bisherige Frauenstatut der LSV zu ändern bzw. zu ersetzen. Festgehalten werden im Statut zum Beispiel Grundsätze zum Thema Gleichberechtigung, Quotierungen (z.B. wie hoch der prozentuale Anteil von Frauen im Landesvorstand sein soll) und Arbeitsweisen.

Nun hat sich eine große Änderung in der Arbeit ergeben: Die LSV NRW erkennt das soziale Geschlecht an! Der Antrag wurde in einer geheimen Wahl von den Delegierten angenommen. Ein solcher Antrag ist jedoch kein folgenloser Beschluss: In den Grundsätzen der LSV steht nun, dass nicht mehr nur das biologische Geschlecht der Menschen zählt, sondern vielmehr deren Selbstdefinition. Im Vordergrund stehen also die Fragen: Ordne ich mich meinem biologischen Geschlecht zu? Ordne ich mich überhaupt einem Geschlecht zu?

Die LSV wird ab jetzt auf solche Dinge achten und heißt ab sofort nicht mehr LandesschülerInnenvertretung sondern Landesschüler*innenvertretung. Was der Stern bedeutet, lest ihr hier.

Desweiteren wurden Informationen zu den U18-Wahlen weitergegeben. Die von der LSV mitorganisierten Wahlen finden schon im Mai, eine Woche vor der Landtagswahl am 14. Mai, statt.

LDK-Vorbereitungsseminar des Bezirksvorstandes

Die Landesdelegiertenkonferenzen (LDK), bei denen sich die SchülerInnenvertreterInnen aus ganz NRW treffen und über Möglichkeiten zur Interessensvertretung diskutieren, sind für die aktiven BSVlerInnen und SVlerInnen immer von großer Bedeutung.

Da die höchste SchülerInnenkonferenz NRW´s besonders wichtig ist, bereiten sich viele BSVen detailliert auf die Anträge und auf die weiteren Tagesordnungspunkte vor.

Das taten auch wir am vergangenen Dienstag. Der Feiertag wurde von uns dazu genutzt, unsere „Neuen“ von den vergangenen Konferenzen zu berichten und dann gemeinsam über Abläufe, die gestellten Anträge und die verschiedenen Standpunkte zu sprechen.

Besonders im Fokus standen, wie auch auf der LDK an sich, die Kampagne zur Bildungsunterfinanzierung, sowie die Diskussionen über das Frauenstatut der LSV NRW. Wir konnten bei einem regen Austausch viele Gemeinsamkeiten finden und werden diese auf der LDK vom 04.-06. November in der Jugendherberge Düsseldorf vertreten – Wir freuen uns sehr auf das Wochenende und sind gespannt darauf, mit welchen Ergebnissen wir am Sonntag wieder abreisen.

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